Unser Engagement für Sie

Unsere Gewerkschaftsarbeit, unser Engagement: Was wir täglich tun

Ihre Rechte zu verteidigen, die Errungenschaften in Bezug auf Arbeitsbedingungen und Löhne zu bewahren, die Sozialpartnerschaft zu stärken und Sie in allen Fragen rund um Ihr Arbeitsverhältnis zu unterstützen, sind die Aufgaben der Gewerkschaften und Personalverbände.

Was unterscheidet den Personalverband des Bundes (PVB) in der vielfältigen Schweizer Gewerkschaftslandschaft, die insbesondere branchenübergreifende, berufs-, branchen-, regional- und funktionsbezogene Organisationen umfasst? Der PVB ist die Fachorganisation für das Personal des Bundes, des ETH-Bereichs und der bundesnahen Betriebe. Als Spezialist:innen beherrschen wir das Bundespersonalrecht und verfügen über fundierte Kenntnisse der Bestimmungen, die für die Bundesverwaltung, den ETH-Bereich und die bundesnahen Betriebe gelten.

Seit der Ankündigung drastischer Sparmassnahmen durch den Bundesrat im Herbst 2024 und den Ende Dezember 2024 vom Parlament beschlossenen zusätzlichen Budgetkürzungen haben wir unsere gewerkschaftliche und politische Arbeit zur Wahrung der Arbeitsbedingungen und der Rentenleistungen des Bundespersonals intensiviert.

Wie haben wir das bewirkt und wie setzen wir unser Engagement für das Bundespersonal konkret um?

Professionelle Begleitung in schwierigen Situationen

Unsere Verbandssekretär:innen und Jurist:innen wurden von zahlreichen Mitgliedern und Nichtmitgliedern, die von den Sparmassnahmen oder einer Reorganisation betroffen sind, um Rechtsberatung oder um Unterstützung gebeten. Einige Mitarbeitende der Bundesverwaltung, die seit Jahren Mitglied des PVB sind, hatten zuvor noch nie unsere Dienste in Anspruch genommen, was zeigt, wie stark das Bundespersonal von diesen Massnahmen betroffen ist.

Mehrfach mussten unsere Verbandssekretär:innen und Jurist:innen die Geschäftsleitungen oder Personalverantwortlichen an die geltenden gesetzlichen Bestimmungen und die Rechte der Arbeitnehmenden erinnern. Zudem informierten sie die Mitarbeitenden über ihre Rechte im Rahmen einer Reorganisation, indem sie Informationsveranstaltungen, Webinare sowie Versammlungen für die betroffenen Mitarbeitenden organisierten.

Verhandlungen, um den Abbau des Service public zu stoppen

Wir haben uns nicht nur dafür eingesetzt, unsere Mitglieder individuell zu unterstützen, sondern uns auch auf kollektiver Ebene für die Verteidigung ihrer Arbeitsbedingungen, Löhne und Renten engagiert. Stundenlange Verhandlungen mit der Bundespräsidentin, dem Eidgenössischen Personalamt, den Direktionen und Personalabteilungen der Bundesverwaltung und des ETH-Bereichs füllten die Agenda der Verbandssekretär:innen.

Diese Verhandlungen haben insbesondere dazu beigetragen, eine massive Kürzung der Renten des Bundespersonals und die komplette Streichung der 7. Ferienwoche ab 60 Jahren zu verhindern und das Inkrafttreten der Massnahmen des Entlastungspakets 27 auf 2027 zu verschieben.

Intensive Lobbyarbeit

In jeder parlamentarischen Session werden Angriffe gegen das Bundespersonal und den Service public lanciert. Um diesen entgegenzuwirken und sie zu bremsen, leisten unsere Präsidentin, Nationalrätin Barbara Gysi und unser Generalsekretär Jérôme Hayoz aktive Lobbyarbeit im Parlament. Diese Arbeit besteht insbesondere darin, an Anhörungen in Kommissionen teilzunehmen oder die Parlamentarier:innen davon zu überzeugen, parlamentarische Vorstösse abzulehnen, welche die Arbeitsbedingungen des Bundespersonals verschlechtern.

Das aktuelle politische Umfeld ist allerdings sehr komplex. Es ist heute fast unmöglich, eine Mehrheit zu finden, die das Bundespersonal unterstützt, damit dieses weiterhin qualitativ hochwertige Dienstleistungen erbringen kann. Deshalb ist es unerlässlich, ein noch stärkeres politisches Signal zu senden! Im Herbst haben der PVB und andere Verbände der Interessengemeinschaft des Bundespersonals einen Appell an den Bundesrat lanciert um den Abbau des Service public zu stoppen.

Statt Weihnachtsglanz: politische Scharfschüsse

Parallel zum Start des Appells haben wir unsere Mobilisierungsmassnahmen verstärkt, insbesondere durch die Organisation verschiedener Aktionen und Veranstaltungen. Wir setzen unsere Mobilisierung zum Jahresbeginn fort. Dies ist notwendig, da bürgerliche Parlamentarier:innen zu Beginn der Wintersession bereits weitere Salven gegen das Bundespersonal abgefeuert haben (siehe Newsletter vom 19.12.25).

 

Personalpolitik

Basta: Appell für das Bundespersonal und den Service public

Ich unterzeichne den Appell
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