Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
Gleiche oder zusätzliche Aufgaben mit weniger Ressourcen: Immer mehr Mitarbeitende des Bundes erleben diese Realität. Stellenabbau und Einstellungsstopp infolge von Sparmassnahmen und Budgetkürzungen führen dazu, dass die verbleibenden Mitarbeitenden eine immer höhere Arbeitsbelastung tragen müssen und das oft, obwohl sie bereits an ihre Grenzen stossen. Dies ist nicht ohne Wirkung auf die psychische Gesundheit.
Die psychische Gesundheit des Bundespersonals ist angeschlagen. Die Tatsache, dass der Anteil der Case-Management-Fälle (CM-Fälle) aufgrund einer psychischen Beeinträchtigung steigen, zeigen die Zahlen eindrücklich auf. So lag dieser Anteil im 2025 bei 69% aller CM-Fälle (2024: 65%).
Hinschauen nicht wegschauen
Psychische Gesundheit betrifft uns alle und beeinflusst unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und die Zusammenarbeit im Arbeitsalltag. An unserem Mitgliederanlass wollen wir in einem ersten Teil mit einem praxisnahen Input-Referat einen verständlichen Einblick in die wichtigsten Grundlagen und konkrete Impulse geben, wie Belastungen frühzeitig erkannt und die eigene mentale Stärke im Arbeitsalltag gestärkt werden kann.
Im zweiten Teil beschäftigt sich eine Podiumsrunde mit diesem Thema. Die Teilnehmenden berichten und diskutieren aus einer politischen Perspektive, aus der HR-Perspektive und aus Angestellten-Perspektive über ihre Beobachtungen, Erfahrungen, Handlungsmöglichkeiten und politischen Forderungen. Am Schluss wird unsere Referentin die Diskussion einordnen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.